Globales und individuelles CO₂-Budget


Wie viel CO₂ wir noch emittieren „dürfen“:

Global verbleibendes CO₂-Budget:

Die Klimaforscher haben ein global verbleibendes CO₂-Budget errechnet:

(rechts oben der Button für das wichtige 1,5°-Celsius-Ziel)

  • Verbleibendes globales CO₂-Budget 1,5°-Ziel: ca. 358 Gt CO₂, bei derzeitigen Emissionen = 8,6 Jahre (25.6.2019, Update siehe tagesaktuelle Animation)
  • Verbleibendes globales CO₂-Budget 2°-Ziel: ca. 1107 Gt CO₂, bei derzeitigen Emissionen = 26,4 Jahre (25.6.2019, Update siehe tagesaktuelle Animation)
  • Derzeitige jährliche globale Emissionen: ca. 42 Gt CO₂
  • Derzeitige sekündliche globale Emissionen: ca. 1331 t CO₂

>> Quelle Animation „CO₂-Budget“ und Zahlen nach n.n. (2019): „Verbleibendes CO₂-Budget. So schnell tickt die CO₂-Uhr“. in: Mercato Research Institute on Global Commons and Climate Change. online unter: https://www.mcc-berlin.net/forschung/co2-budget.html (Abrufdatum 9.6.2019)

Der sog. Kohlekompromiss, also das Verhandlungsergebnis der bundesdeutschen Kohlekomission im Frühjahr 2019, welches den Kohleausstieg bis 2038 vorsieht, reicht laut Klimaforscherin Brigitte Knopf für das 1,5°-Ziel nicht aus:

  • „Wenn man die Messlatte von nur 1,5 Grad Temperaturanstieg anlegt, ist die Strategie der Kohlekommission nicht Paris-kompatibel.“

>> Quelle und Zitat: Brigitte Knopf, Klimaforscherin am Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change, Berlin, in: Seidler, Christoph u. Römer, Jörg (2019): „Kohleausstieg und Klimaschutz: Reicht das, Deutschland?“. in: Der Spiegel, 29.1.2019, online unter https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/kohleausstieg-sind-die-klimaziele-noch-erreichbar-a-1250364.html (Abrufdatum 21.7.2019)

Das gleiche ist über das am 20.09.2019 von der derzeitigen Bundesregierung verkündete Klimaschutzpaket zu sagen. So erwartet die Chefin des Umweltbundesamts, Maria Krautzberger, „von der im Klimaschutzpaket der Bundesregierung geplanten CO2-Bepreisung ‚keinerlei Lenkungswirkung‘„.

>> Quelle und Zitat: n.n. (2019): „Klimaschutz: Chefin des Umweltbundesamts bezweifelt Wirksamkeit des Klimapakets“. in: Die Zeit, 23.9.2019, online unter https://www.zeit.de/politik/deutschland/2019-09/klimaschutz-marie-krautzberger-umweltbundesamt-kritik-klimapaket (Abrufdatum 1.10.2019)

Mehr Ohrfeige geht eigentlich nicht.

  • Was von Medien, Klimaforscher*innen und Umweltschutzorganisationen überraschenderweise kaum aufgegriffen wurde ist die Tatsache, dass das Budget des Klimaschutzpaktes von 54 Milliarden EUR zunächst oberflächlich gesehen hoch und in diesem Sinne beeindruckend erscheint.
    • Diese 54 Milliarden sollen bis inkl. 2023 ausgegeben werden, d.h. der Mittelwert beträgt jährlich 13,5 Mia EUR.
    • Laut der aktuellsten Studie des Umweltbundesamtes zu umweltschädlichen Subventionen in Deutschland liegen diese in der Höhe von 57 Milliarden – jährlich.
    • Innerhalb von vier Jahren laufen hier also rechnerisch 228 Milliarden EUR auf, die in die gegenteilige, d.h. in die klimaschädliche Richtung weisen.
      • Fazit: In der Summe haben wir also dann zwischen 2020 und 2023, rein rechnerisch, 171 Milliarden EUR gegen den Klimaschutz ausgegeben.

Es mag sein, dass das Klimapaket einige dieser Subventionen Schritt für Schritt und (viel zu langsam) langsam abbaut – aber dessen ungeachtet relativieren sich anhand dieses Zahlenspiels sich die „Höhe“ von 54 Milliarden EUR erheblich.

>> Quelle „umweltschädliche Subventionen in Deutschland“: n.n. (2016): Umweltschädliche Subventionen in Deutschland 2016. Aktualisierte Ausgabe 2016. online unter https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/umweltschaedliche-subventionen-in-deutschland-2016 (Abrufdatum 1.10.2019)

Daher mutet es dann nur und ausschließlich von der Wortwahl her, nicht aber hinsichtlich der Aussage, drastisch an, wenn der Klimaforscher Mojib Latif zum Klimaschutzpaket feststellt:

„Mit diesen Maßnahmen leisten wir dem Klima viel eher Sterbehilfe“.

>> Quelle und Zitat: Mojib Latif auf der Eröffnungskonferenz der Hamburger Klimawoche, deren Beiratsmitglied er ist, in: n.n. (2019): „Elfte Klimawoche Hamburgs Grüne und SPD im Klima-Clinch“. in: Die Welt, 23.9.2019, online unter https://www.welt.de/regionales/hamburg/article200808488/Elfte-Klimawoche-Hamburgs-Gruene-und-SPD-im-Klima-Clinch.html (Abrufdatum 1.10.2019)

Und, nebenbei bemerkt:

  • Die Bundesrepublik Deutschland plant für 2020 „Verteidigungsausgaben in Höhe von … 50,36 Milliarden Euro.“

>> Quelle und Zitat: n.n. (2019): „Plan für 2020 Deutschland will mehr als 50 Milliarden Euro für Verteidigung ausgeben“. in: Der Spiegel, 16.10.2019, online unter https://www.spiegel.de/politik/deutschland/verteidigung-deutschland-will-2020-ueber-50-milliarden-euro-ausgeben-a-1291786.html (Abrufdatum 16.10.2019)


https://www.youtube.com/watch?v=nF0aU-5mPyI
Tipp: Automatisch erzeugte englische Untertitel einschalten.
www.youtube.com/watch?v=nF0aU-5mPyI (Abrufdatum 23.7.2019)

23.7.2019: Greta Thunberg spricht 11 Minuten lang vor der Assemblée nationale (dem französischen Parlament) in Paris und wiederholt VIER Mal, dass uns noch gerade mal 8,5 Jahre (s.o. Animation) bleiben, um mit einer 67%igen Chance das 1,5°-Ziel zu erreichen.


Globales CO₂-Budget >> Budget für fossile Industrie

Aus dem globalen CO₂-Budget ergibt sich des Weiteren konkret, wie viel die Energiekonzerne fördern und verfeuern dürfen/können/sollen.

Hierzu hält Naomi Klein fest, dass die sicheren bzw. erschlossenen fossilen Quellen im Bereich Eröl/Kohle/Gas derzeit fünf Mal so groß sind wie der Anteil, den wir noch in die Atmosphäre bringen können/dürfen.

Und das finanzielle Interesse, diese Quellen auch auszuwerten, ist – logischerweise (?) – immens hoch.

  • „Here’s the big problem. If you look at how much oil and coal and gas companies already have in their proven reserves, you’ll notice one thing: It’s up to five times as much as the entire carbon budget for the earth. If we let them digg it all up, we’re cooked. If it stays in the ground, we have a chance.“

>> Quelle: Klein, Naomi und Lewis, Avi (2015): This Changes Everything. Film-Doku inspiriert durch Naomi Kleins Buch This Changes Everything: Capitalism vs. the Climate, deutscher Titel: Die Entscheidung: Kapitalismus vs. Klima.

Wenn man dann noch berücksichtigt, wie viele Quellen durch technologische Fortschritte künftig theoretisch zusätzlich erschließbar sind und die Tatsache einbezieht, dass viele Quellen überhaupt erst durch den Klimawandel erschließbar werden (z.B. durch Eisschmelze), dann wird deutlich, dass die Menschheit gefordert ist, diese Rohstoffe bewusst in der Erde zu lassen.

Und hier können keine Sonderinteressen von Belang sein. Es geht schlicht nicht.

  • „Pictures help“ – ein Bild:
    • Der Planet hatte einst eine heiße Atmosphäre, die sehr viel CO₂ enthielt: Die Erde war heiße CO₂-Hölle. Es bildete sich Leben, dass das Kohlenstoff C von dem CO₂ zum Leben braucht. Meist mit Hilfe der Photosynthese entzog dieses pflanzliche Leben dem C das C (=Kohlenstoff). Übrig blieb sozusagen der nicht benötigte Abfallstoff Sauerstoff O₂. Als es ausreichend von diesem Abfallprodukt Sauerstoff O₂ in der Atmosphäre gab, entstand eine andere Form von Leben, das genau dieses Abfallprodukt zum Leben braucht: Tierisches Leben. Es braucht Sauerstoff O₂ und gibt beim Ausatmen CO₂ in die Atmosphäre. So entstand ein Kreislauf und langfristig eine gewisse Balance – wobei im Laufe der Jahrmillionen der Atmosphäre nach und nach mehr und mehr C bzw. CO₂ entzogen wurde – so wurde es langsam kühler auf der Erde (Lassen wir mal die Eiszeiten und so was weg). Wenn die Pflanzen, die das C gespeichert enthielten, starben, fielen sie auf den Waldboden, wurden von anderen Pflanzen, Bäumen, Laub etc irgendwann auf verschiedene Weise verdeckt. Durch unterschiedliche Vorgänge – z.B. durch Luftabschluss und Druck – wurden aus dem Kohlenstoff C Stoffe wie Öl, Kohle oder Gas. Wenn wir diese fossilen Stoffe (bestehend aus C) verbrennen, zieht das Feuer – wie wir alle wissen – Sauerstoff (O₂) an, sonst kann es nicht brennen. Das Feuer würde ersticken ohne O₂. Der Kohlenstoff C verbrennt also, in dem er das C mit dem O₂ zusammenbringt zu CO₂.

    • Was also passiert – einfach ganz logisch betrachtet – wenn wir – in gerade mal 250 Jahren – das zuvor nach und nach über einen unvorstellbar langen Zeitraum von Jahrmillionen hinweg gespeicherte und der Atmosphäre entzogenen Kohlenstoff als CO₂ wieder in die Atmosphäre jagen?
      • Wir verändern die Zusammensetzung der Atmosphäre und machen sie wieder, mit jedem Liter Öl, mit jedem Feuer, mit jeder Kohleladung, Stück für Stück zu der eingangs beschriebenen immer wärmeren und schließlich heißen CO₂-Hölle.

    • Wir feuern uns klimatisch gesehen sozusagen ins Dinosaurierzeitalter zurück.
    • Für dieses Klima sind wir definitiv nicht gemacht. Und unsere Häuser, unsere Technik, unsere Flora und Fauna auch nicht.


    • Über die Grünen wurde in der Vergangenheit immer mal wieder gesagt, wenn es nach ihnen ginge lebten wir alle wieder in Baumhäusern.

      Es ist genau umgekehrt: Die Grünen sind derzeit die einzige (parlamentarisch relevante) Partei, die aktuell daran arbeitet, dass unsere Nachfahren – um im Bild zu bleiben – nicht wieder in Baumhäusern leben müssen.

Zum Verständnis dieses Bildes bedarf es keines naturwissenschaftlichen Studiums. Wie kann es sein, dass das so lange kaum jemand gesehen hat / sehen wollte?

Wird schon gut gehen? Nach mir die Sintflut?

Siehe Abschnitt Die Natur lässt nicht mit sich verhandeln.


Verbleibendes individuelles CO₂-Budget:

Aus dem globalen Budget kann man errechnen, wie viel jeder Mensch pro Jahr klimaverträglich emittieren kann/darf:

Jeder Mensch besitzt bis 2050 ein klimaverträgliches CO₂-Budget von 2,3t CO₂ pro Jahr.

Wichtig:
Die Angabe „2,3t CO₂ pro Person pro Jahr“ bezieht sich auf das 2-Grad-Ziel, d.h. in Wirklichkeit sind es noch weniger, denn das 1,5-Grad-Ziel soll unbedingt eingehalten werden laut IPCC 2018.

>> Quellen:
> n.n. (2019): „Jährliches Klimabudget und Aktivitäten eines Menschen“. Atmosfair. online unter: www.atmosfair.de/de/gruenreisen/persoenliches_klimabudget/ (Abrufdatum 26.5.2019) (2,3t CO₂ pro Person/Jahr mit Berücksichtigung des Weltbevölkerungswachstums, ausgehend vom 2-Grad-Ziel)
> n.n. (2009): „Der WBGU-Budgetansatz“. Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU), online unter: www.wbgu.de/fileadmin/user_upload/wbgu/publikationen/factsheets/fs3_2009/wbgu_factsheet_3.pdf (Abrufdatum 26.5.2019) (2,7t CO₂ pro Person/Jahr ohne Berücksichtigung des Weltbevölkerungswachstums, ausgehend vom 2-Grad-Ziel)

Tatsächliche durchschnittliche Emissionen pro Person pro Jahr:

D 11,6t | DK 7,25t | GB 7,09t | F 5,19t | A 7,77t | CH 4,63t | Polen 8,34t | Mexiko 3,88t | Senegal 0,59t | Indien 1,66t | China 6,71t | Japan 9,29t | USA 17,02t | Brasilien 2,19t | Rekordhalter: Katar 44,02t u. Niger 0,08396t

>> Quelle, gemäß interaktiver Weltkarte aus:
Gossy, Florian (2015): „Ausstoß von Emissionen: Das ist die Weltkarte der Klimasünder“. in: Stern, 2.12.2015, online unter: https://www.stern.de/panorama/wissen/natur/co2-emissionen-pro-kopf–alle-laender-auf-einer-karte-6585868.html (Abrufdatum 26.5.2019)

Emissionen pro Person pro Jahr, aufgesplittet nach Einkommen:

  • „[D]ie drei reichsten Millionen [US-]Amerikaner [haben] durchschnittlich 318 Tonnen CO2-Emissionen pro Kopf und Jahr…, während der Weltdurchschnitt pro Person etwa 6 Tonnen beträgt!“
  • „Das eine Prozent der reichsten [US-]Amerikaner produziert etwa 2,5%(!) der weltweiten Treibhausgase. Und die top 10% der reichsten Haushalte der Welt tragen 45% der Gesamt-Treibhausgasemissionen bei.“

>> Quelle und Zitat: Weizsäcker, Ernst Ulrich von/Wijkman, Anders u.a. (2017): Wir sind dran. Was wir ändern müssen, wenn wir bleiben wollen. Eine neue Aufklärung für eine volle Welt. Club of Rome: Der große Bericht. Gütersloh: Güterloher Verlagshaus. S. 91 u 92.

Zusammensetzung der durchschnittlichen Emissionen pro Person pro Jahr in Deutschland:

Heizung (1,64t) | Strom (0,76t) | Mobilität (2,18t) | Ernährung (1,74t) | sonstigem Konsum (4,56t) | öffentliche Emissionen (0,79t)

>> vgl. http://www.uba.co2-rechner.de/de_DE/ (Stand: 24.6.2019)

>> UBA (Umweltbundesamt): Der Regierung zuarbeitende wissenschaftliche Behörde – nicht zu verwechseln mit dem Umweltministerium – sehr fundierte Quelle rund um Umwelt- und Klimaschutz: https://www.umweltbundesamt.de/

  • Aus der Nummer, zu viel CO₂ zu erzeugen, kommen deutsche Bürger*innen als Einzelpersonen nicht komplett raus – allein unsere öffentlichen Emissionen für Verwaltung, Schulen, Krankenhäuser etc. betragen 0,73t CO₂ pro Jahr pro Person – also mehr als eine Senegalesin bzw. ein Senegalese jährlich durchschnittlich generiert.

>> Quelle „öffentliche CO₂-Emissionen pro Person pro Jahr“: http://www.uba.co2-rechner.de/de_DE/ (Abrufdatum 26.5.2019)

  • Aber selbstverständlich können wir etwas tun und unseren persönlichen CO₂-Abdruck reduzieren – persönlich habe ich laut Atmosfair eine jährliche CO₂-Bilanz von 5,05t CO₂. Mein Leben ist selbstgenügsam, aber nicht asketisch.

Rahmen für ca. 5t CO₂ pro Person pro Jahr in Deutschland:

kein eigenes Auto | nur Fahrrad & ÖPNV | mehrere Zugreisen in Deutschland | keine Flüge | ‚echter‘ Ökostrom | mäßig gedämmtes Mehrfamilienhaus | eine eher kleine Wohnung | geringer Wasserverbrauch | kein Wäschtrockner | tendenziell saisonal-regionale Ernährung & kaum Tiefkühlkost | vegetarische Ernährung („Alles was mal Augen hatte“)

Das bedeutet:

  • 5t CO₂ pro Person pro Jahr kann in Deutschland jede(r) erreichen, wenn sie/er es möchte. Es ist ein selbstgenügsames, aber nicht asketisches Leben.
  • 5t CO₂ pro Person pro Jahr – das ist immer noch viel zu viel, aber weniger als die Hälfte dessen, was die Bundesbürger*innen jährlich durchschnittlich raushauen. Und ohne eigenes Passivhaus, Wärmepumpe und Solaranlage auf dem Dach geht es in Deutschland auch (kaum) noch besser.
  • Nur weil etwas nicht ideal ist, nicht das Optimum erreichbar ist, wir als Individuen nunmal aus dem System „Deutschland“ rauskommen bzw. dem Kapitalismus nicht (komplett) entgehen können, ist das entgegen Stammtischparolen kein Argument, die Hände von vorneherein in den Schoß zu legen.
  • Unser jeweiliger, im Weltmaßstab abstrus hoher CO₂-Abdruck macht eher deutlich, dass jede(r) jede Möglichkeit nutzen sollte, um Überfluss und überflüssige CO₂-Verbrauche zu vermeiden.

>> Hinweis: Zur Ermittlung der eigenen CO₂-Emissionen mittels des CO₂-Rechners des Umweltbundesamtes (UBA) gibt es dieses Tool: http://www.uba.co2-rechner.de/de_DE/
>> UBA (Umweltbundesamt): Der Regierung zuarbeitende wissenschaftliche Behörde – nicht zu verwechseln mit dem Umweltministerium – sehr fundierte Quelle rund um Umwelt- und Klimaschutz: https://www.umweltbundesamt.de/

>> siehe auch weiter unten Abschnitt Was kann ich tun?.

Fazit zum individuellen CO₂-Budget:

Wir verbrauchen jede(r), selbst wenn wir überhaupt nicht fliegen und uns vorbildlich verhalten, zu viel CO₂ – daran ist unmittelbar nur teilweise etwas zu ändern – aber das bedeutet in der Konsequenz, dass die CO₂-Emissionen unseres Reiseverhaltens noch oben drauf kommen, obwohl wir dafür gar kein Budget übrig haben.



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