11 Milliarden Menschen

Weltbevölkerungsentwicklung & Ernährung der Weltbevölkerung: Zwei gute Nachrichten inmitten der vielen schlechten.


Ein oft bemühtes, aber dennoch vollkommen falsches Man-kann-ohnehin-nichts-machen-Argument ist das von der angeblichen Bevölkerungsexplosion. Diese fällt aus.

Gute Nachricht:
Weltbevölkerungsentwicklung

Daten zur Weltbevölkerungsentwicklung, in Generationen gedacht:

  • 1924 1,9 Mia (1.931.439.861) (Geburtsjahr meines Opas)
  • 1950 2,5 Mia (2.525.149.312) (Geburtsjahr meiner Mutter)
  • 1971 3,8 Mia (3.757.734.668) (mein Geburtsjahr)
  • 1998 6,0 Mia (5.971.882.825) (Geburtsjahr der nächsten Generation)
  • Aktuell 7,63 Mia (Stand: 10-2018)
  • 2100 UN-Prognose ca. 11 Mia – „Die UN geht davon aus, dass sich die Weltbevölkerung im Jahr 2100 zwischen 10 und 12 Milliarden einpendeln wird.“

>> Quelle: Roser, Max et al. (2019): „World Population Growth“. in: Our World in Data.org, online unter: https://ourworldindata.org/uploads/2013/05/WorldPopulationAnnual12000years_interpolated_HYDEandUNto2015.csv (Abrufdatum 23.6.2019)
>> Quelle „einpendeln“: Rosling, Hans (2018): Factfulness. Wie wir lernen, die Welt so zu sehen, wie sie wirklich ist. Ullstein. S. 106

Eine aktuelle UN-Studie prognostiziert „10,9 Milliarden Menschen im Jahr 2100.“

>> Quelle: Stöcker, Christian (2019): „Kampf gegen Klimakrise: Die Bevölkerungsexplosion fällt aus.“ in: Der Spiegel, 23.6.2019, online unter: https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/klimakrise-die-bevoelkerungsexplosion-faellt-aus-a-1273492.html (Abrufdatum 23.6.2019)

Das sind natürlich eine Menge Menschen, aber der entscheidende Punkt ist, dass die Kurve eben NICHT exponentiell nach oben zeigt, sondern sich mehr und mehr abflacht. Der Background:

Hans Rosling, Arzt und Experte für internationale Gesundheit, hebt hervor, bis etwa ins Jahr 2000 immer mehr junge Erwachsene (langsam aber sicher immer weniger) Kinder bekommen haben:

  • In der Vergangenheit war es so, dass immer größere Eltern-Generationen jeweils viele Kinder zur Welt brachten. Zur Mitte des 20. Jahrhunderts waren es weltweit im Schnitt fünf Kinder pro Frau – aber: nach 1965 sank diese Zahl allmählich und überaus deutlich auf knapp 2,5 Kinder. Parallel dazu wurde die gesundheitliche Versorgung extrem verbessert, die Überlebensrate von Kindern stieg stark an – und die Zahl der Menschen, die in extremer Armut leben nahm stark ab.

„Die überwiegende Mehrheit der Milliarden Menschen, die ihre extreme Armut hinter sich lassen konnten, entschied sich dafür, weniger Kinder zu haben. Sie benötigten nicht mehr die Großfamilie und die Arbeitskraft zahlreicher Kinder, um die familiäre Landwirtschaft betreiben zu können. Und man brauchte auch keine kinderreiche Familie mehr, um sich gegen die Kindersterblichkeit abzusichern. Männer wie Frauen bekamen Zugang zu Bildung und begannen, besser ausgebildete und besser ernährte Kinder haben zu wollen, und weniger davon zu haben war die offensichtliche Lösung.“

>> Quelle: Rosling, Hans (2018): Factfulness. Wie wir lernen, die Welt so zu sehen, wie sie wirklich ist. Ullstein. S. 107-108.


Von Rosling stark vereinfacht (und hier nochmals simplifiziert) ausgedrückt, leben seit etwa dem Jahr 2000 stets zwei Milliarden Kinder im Alter von 0 bis 15 Jahren auf der Erde. Die UN prognostiziert, dass dies auch im Jahr 2100 so sein wird. Ergebnis: Die Zahl der Kinder steigt nicht mehr an.
Und das bedeutet etwas – vom Mechanismus her – sehr einfaches:

  • Nachdem einige Generationen lang mit jeder Generation mehr Menschen auf der Erde leben, weil eben jeweils erstmals eine 2-Milliarden-Generation die nächste Alterskohorte erreicht, nivelliert sich dies, wenn die erste 2-Milliarden-Generation aus dem Jahre 2000 die nunmehr älteste Kohorte darstellt, auf 10 Milliarden (5 15-Jahres-Generationen à 2 Milliarden Menschen).

Noch einmal anders ausgedrückt:
Fünf 15-Jahres-Generationen lang wird diese Zahl „2 Milliarden Menschen“ durch die (zuvor nur 1 Mia Menschen umfassenden) Altersklassen weitergereicht, sodass hiermit nach fünf Generationen – etwa im Jahre 2060 – ein Plateau erreicht wird.

  • Die UN rechnet damit, „dass die Lebenserwartung sich bis zum Jahr 2100 etwa um elf Jahre verlängert haben dürfte, wodurch bis etwa 2075 eine [weitere] Milliarde ältere Menschen hinzukommen…“ (Rosling 2018, 110) – sodass die Weltbevölkerung bei etwa 11 Milliarden Menschen plus/minus eine Milliarde eingepegelt ist.

„Es wird erwartet, dass der dramatische Rückgang an Geburten pro Frau sich fortsetzen wird, solange mehr Menschen aus der extremen Armut herausfinden und mehr Frauen zu Bildung, sexueller Aufklärung und Verhütungsmitteln bekommen. Drastische Maßnahmen sind nicht nötig…. [D]ie globale jährliche Anzahl an Geburten [hat] bereits aufgehört, weiter anzusteigen, was bedeutet, dass die Phase des schnellen Bevölkerungswachstums bald vorbei sein wird. Wir erreichen gerade ‚peak child‘, die maximale Kinderzahl.“

>> Quelle: Rosling, Hans (2018): Factfulness. Wie wir lernen, die Welt so zu sehen, wie sie wirklich ist. Ullstein. S. 108-109

Das oft gehörte Argument und die dazugehörige Medienberichterstattung (die i.d.R. nicht durchschnittliche Geschichten, sondern die sensationelle Story sucht) zu besonders kinderreichen Gegenden bzw. der Verweigerung von Verhütungsmitteln aus religiösen Gründen bezeichnet Rosling als: Ausnahmen (vgl. ebd. 112f.).

In diesem Sinne verweist Reiner Klingholz, Direktor des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung, darauf, dass

  • „Iran… den schnellsten Fertilitätsrückgang weltweit erlebt – von 6,5 auf 1,8 Kinder innerhalb einer Generation. Kluge Politik ist unabhängig von der Religionszugehörigkeit“.

>> Quelle und Zitat: Reiner Klingholz im Interview mit: Schmundt, Hilmar (2019): „‚Wir sind spät dran‘. Globalisierung: Der Demograf Reiner Klingholz erklärt, wie Afrika aus der Überbevölkerungsfalle entkommen kann – und welche Länder auf diesem Weg bereits erfolgreich sind.“. in: Der Spiegel, Nr. 24/8.6.2019, S. 113.

Im gleichen Zusammenhang weist Rosling darauf hin, dass das Überleben von Kindern durch bessere medizinische Versorgung zu weniger geborenen Kindern führt:

  • „Sobald die Eltern… sehen, dass die Kinder überleben, sobald die Kinder nicht mehr als Arbeitskräfte benötigt werden und sobald Frauen eine gewisse Bildung haben und über Verhütungsmittel Bescheid wissen und Zugang zu diesen haben, werden Männer und Frauen [wie bislang überall auf der Welt] Kultur- und Religions-übergreifend danach streben, weniger, aber dafür gut ausgebildete Kinder zu haben.“

>> Quelle: Rosling, Hans (2018): Factfulness. Wie wir lernen, die Welt so zu sehen, wie sie wirklich ist. Ullstein. S. 115

Es kann sogar noch besser laufen für die Menschheit:

  • „Eine … Studie von KC und Lutz [aus dem Jahre 2014] schätzt, dass eine bessere Bildung zu einer Milliarde weniger Menschen im Jahr 2050 führen kann, als dies derzeit erwartet wird.“ 

>> Quelle und Zitat: Weizsäcker, Ernst Ulrich von/Wijkman, Anders et al. (2017): Wir sind dran. Was wir ändern müssen, wenn wir bleiben wollen. Eine neue Aufklärung für eine volle Welt. Club of Rome: Der große Bericht. Gütersloh: Güterloher Verlagshaus, S. 70-71.

Im Mai 2019 zitiert der Spiegel ein Buch von Darell Bricker und John Ibbitson namens „Empty Planet“ sowie eine weitere Studie, deren „Autorenliste … sich [liest] wie ein Who’s who der Demografenbranche. Beide Quellen kritisieren die UNO-Zahlen als deutlich zu hoch und klagen, dass die UNO dem Faktor Bildung eine zu geringe Berücksichtigung schenke und zudem übersehe, dass „[g]egen Mitte des Jahrhunderts… der [Bevölkerungs-]Schwund [analog zu den Industrienationen]… auch riesige Schwellenländer wie Chile, Indonesien oder Brasilien“ erfasst.

>> Quelle und Zitat: Schmundt, Hilmar (2019): „Leerer Planet“. in: Der Spiegel, Nr. 21/18.5.2019, S. 103

Zurück zu Rosling, der wie oben ausgeführt zeigt, dass das Überleben von Kindern durch bessere medizinische Versorgung zu weniger geborenen Kindern führt. Darüber hinaus reduziert die Bewahrung von Leben sogar das Bevölkerungswachstum:

  • „Die einzige Methode, die sich bei der Reduzierung des Bevölkerungswachstums bewährt hat, besteht darin, extreme Armut zu beseitigen und den Menschen ein besseres Leben, einschließlich Zugang zu Bildung und Verhütungsmitteln, zu ermöglichen. Überall auf der Welt haben Eltern dann für sich selbst beschlossen, weniger Kinder zu bekommen. Aber dieser Wandel trat nie ein, wenn es nicht gelang, die Kindersterblichkeit zu senken.

>> Quelle: Rosling, Hans (2018): Factfulness. Wie wir lernen, die Welt so zu sehen, wie sie wirklich ist. Ullstein. S. 115

Zusammengefasst:

  • Wer die Kindersterblichkeit senkt, „[w]er in Gesundheit, Bildung und Jobs investiert, wer darüber hinaus die Familienplanung unterstützt und sich für die Gleichberechtigung der Geschlechter einsetzt, kann gar nicht verhindern das der Wohlstand wächst und die Geburtenziffer sinkt.“

„Staatlicher Zwang [wie bei der Ein-Kind-Politik Chinas] ist weder erstrebenswert noch nötig.
Thailand hat den gleichen Geburtenrückgang wie China erlebt – ohne Zwangsmaßennahmen. In Thailand haben sich drei Instrumente bewährt…: Gesundheitsversorgung, Bildung und Jobs.“

>> Quelle und beide Zitate: Reiner Klingholz im Interview mit: Schmundt, Hilmar (2019): „‚Wir sind spät dran‘. Globalisierung: Der Demograf Reiner Klingholz erklärt, wie Afrika aus der Überbevölkerungsfalle entkommen kann – und welche Länder auf diesem Weg bereits erfolgreich sind.“. in: Der Spiegel, Nr. 24/8.6.2019, S. 112.

>> Anmerkung: Zu Zeiten der Ein-Kind-Politik hat die Chinesin Yanghua Wu vier Kinder bekommen, weil sie sie wollte. Weil sie sich seinerzeit der Zwangsabtreibung entzieht, „plündern [die Beamten]… das Haus …[,] zertrampeln die wenigen Besitztümer der Familie“ und belegen die Familie mit exorbitanten Geldstrafen und absurden Zahlungsfristen (24h), siehe: Jin, Justin (2018): „Eine Frau, vier Kinder. Ein Traum.“ in: Geo Perspektive 2018, S. 22ff.

So gelingt der sog. „demografische Übergang“:

  • „Der demografische Übergang ist die einzige Theorie, welche die sozio-ökonomische Entwicklung sämtlicher Länder weltweit erklärt – von Deutschland bis Dschibuti. Grob vereinfacht beschreibt das Modell die Entwicklung von einer bäuerlich geprägten Gesellschaft mit vielen Kindern und hoher Sterblichkeit zu einer Gesellschaft mit geringen Kinderzahlen, hoher Bildung, Wohlstand und hoher Lebenserwartung.“ (ebd. 113.)

Diese Rechnung funktioniert selbstredend nur, wenn künftig kein überbordenes Klimachaos entsteht und wenn allen Menschen neben o.g. Rahmenbedingungen weiterhin (noch mehr) moderne Verhütungsmittel zur Verfügung stehen:

  • Dies wird bedauerlicherweise derzeit von den USA sabotiert, die noch 2015 viertgrößter Geldgeber (75 Mio US-$) für UNFPA, dem Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen, dessen Aufgabe es ist, „sicherzustellen, dass jede Schwangerschaft erwünscht ist, jede Geburt sicher und das Potenzial jedes Kindes erfüllt wird“, waren und 2017 unter Trump die Gelder komplett strichen.

>> Quelle n.n. (2017a): „USA stoppen Zahlungen an den Uno-Bevölkerungsfonds“. in: NZZ, 4.4.2017, online unter https://www.nzz.ch/international/usa-stoppen-zalungen-an-den-uno-bevoelkerungsfonds-ld.155227 (Abrufdatum 31.5.2019)
>> vgl. auch n.n. (2017b): „USA wollen Geld für den Weltbevölkerungsfonds streichen“. in: Die Welt, 4.4.2017, online unter: https://www.welt.de/newsticker/news1/article163393781/USA-wollen-Geld-fuer-den-Weltbevoelkerungsfonds-streichen.html (Abrufdatum 31.5.2019)

Wie dramatisch diese Kürzung ist, verdeutlicht dieses Statement:

  • „Meeting the unmet need for modern contraception of women aged 15 – 19 would reduce unintended pregnancies among this age-group by 6.0 million annually. That would mean averting 2.1 million unplanned births, 3.2 million abortions and 5.600 maternal deaths.“

>> Quelle und Zitat: Darooch, Jacqueline et al. (2017): „Adding it up: Costs and Benefits of Meeting the Contraceptive Needs of Adolescents“. Guttmacher Institute.


Eine zweite gute Nachricht:
Ernährung der Weltbevölkerung

Auch die prognostizierten 11 Milliarden Menschen können dauerhaft (und zwar selbstverständlich besser und zuverlässiger als aktuell) und ohne Klimaschaden ernährt werden, indem der Fokus auf pflanzliche Ernährung gelegt wird. Das ergibt sich ganz simpel aus der Tatsache, dass zurzeit extrem große Ackerflächen für Massentierhaltung und die entsprechende Tiernahrung genutzt werden.

vgl. Film-Doku Anderson, Kip u. Kuhn, Keegan (2015): Cowspiracy bzw. die dazugehörige Website http://www.cowspiracy.com/facts (Abrufdatum 23.6.2019), Zitate der genannten Webpage:

>> „15x more protein on any given area of land with plants, rather than cows.“

>> „1.5 acres can produce 37,000 pounds of plant-based food.“
>> „1.5 acres can produce 375 pounds of beef.“

Die 2016er Studie Human appropriation of land for food: The role of diet stellt im Gleichklang mit obigen Zahlen heraus, dass nur die Hälfte der aktuellen Felder benötigt würden, wenn alle Menschen sich so ernähren würden wie die Bürger*innen Indiens – und nahezu die dreifache Menge an Feldern, wenn die Menschheit die Essgewohntheiten der US-Amerikaner*innen übernehmen würden.

>> Quelle: Alexander, Peter et al. (2016): Human appropriation of land for food: The role of diet, online unter https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0959378016302370 (Abrufdatum 10.8.2019)
>> vgl. auch Mast, Maria (2019): „Sonderbericht zum Klimawandel: So geht es nicht weiter“. in: Die Zeit, 8.8.2019, online unter https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2019-08/sonderbericht-klimawandel-ipcc-landflaechen-nutzung-nachhaltigkeit (Abrufdatum 10.8.2019) [Diese Studie wurden in den IPCC-Sonderbericht Climate Change and Land vom August 2019 aufgenommen, siehe: https://www.ipcc.ch/report/srccl/ (Abrufdatum 10.8.2019).]

Und so viele Menschen zu ernähren, geht – anders als Agrarlobbyisten es predigen, weil es ihr Job ist – hervorragend ohne westlich-industrielle Landwirtschaft und Gentechnik. Das muss auch so sein, denn – abgesehen von CO₂-Emissionen – industrielle Landwirtschaft laugt die Böden aus, der Einsatz von Kunstdünger bzw. Fäkalien verunreinigt das Trinkwasser mit Nitrat.

vgl. zu „Nitrat & Massentierhaltung“ vgl. Asendorpf, Dirk (2018): „Der globale Acker“ Aus der Reihe: „Unser künftig Brot (6/10)“. in: SWR2 Wissen Spezial, 23.6.2018, online unter:
> https://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/der-globale-acker/-/id=660374/did=21646584/nid=660374/lf3t41/index.html (Sendungsseite)
> https://avdlswr-a.akamaihd.net/swr/swr2/wissen/sendungen/2018/06/swr2-wissen-spezial-20180623-der-globale-acker-unser-kuenftig-brot-610.m.mp3 (Sendung als Audio)
> https://www.swr.de/-/id=21646586/property=download/nid=660374/az4k7x/swr2-wissen-20180623.pdf (Sendemanuskript) (Abrufdatum 23.6.2019)

Zu dem Aspekt „industrielle Landwirtschaft löst das Problem nicht“ siehe Film-Doku Laurent, Melanie u. Dion, Cyril: Tomorrow. Die Welt ist voller Lösungen. (2016). Hier heißt es:

„Im Moment ernähren Kleinbauern mit Familienbetrieben die Welt.

Äußerst produktive Kleinstbetriebe liefern weltweit den Hauptanteil der Nahrung. Von industriellen Betrieben kommt nur ein Bruchteil. Was die Produktion angeht, sind industrielle Betriebe total ineffizient. Sie sind gut darin, Geld zu machen. Und schlechten darin, Nahrung anzubauen. Wenn die Leute selbst das Land besitzen, produzieren sie viel mehr.“

  • „Es stimmt nicht, dass nur industrielle Landwirtschaft die Welt ernähren kann. … Es ist ein Märchen, das uns die Chemieindustrie, die Hersteller landwirtschaftlicher Geräte und die Banken erzählen müssen, damit sie selbst überleben. Aber es ist nicht wahr. Es ist gelogen.“

>> Quelle: Nick Green, PhD Biochemie, Spezialist für Agrarökologie in
Laurent, Melanie u. Dion, Cyril: Tomorrow. Die Welt ist voller Lösungen. 2016, ab Min 19:36

Hilfreich wäre es indes, die Ozeane am Leben zu lassen – möglichst mit Fischen darin:

„Das Meer ist noch immer die größte Nahrungsquelle der Welt, auf die mehr als eine Milliarde Menschen direkt angewiesen sind.“

>> Quelle: Jarchau, Peter et al. (2019): „Nahrungsquelle Meer“. in: Bundeszentrale für politische Bildung, online unter http://www.bpb.de/apuz/32214/nahrungsquelle-meer?p=all (Abrufdatum 24.6.2019)

Ohne Fisch wird’s düster.



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